Hier bei den Fahrtberichten findet ihr mehr oder weniger ausführlich gestaltete Berichte zu den Touren die wir mit unserem scharz-weiß-blauen Bully in all den Jahren unternommen haben.
Da sich über die Jahre inzwischen sehr viele Berichte angesammelt haben, sind sie für den besseren Überblick chronologisch geordnet.
Beim 3. Stopp wurde gefrühstückt und so nebenbei ein Holländischer Corvette-Fahrer verarscht: „Ey dein Kofferraum ist hinten! Ja der Motor wird heiß wenn man mit der Karre fährt! Der Aschenbecher befindet sich im Auto du I***t!....“ Um hier nur einige Zitate zu bringen. Derweil kaufte unser Jüngster ein wenig Lektüre. Wie man der nebenstehenden Abbildung entnehmen kann, haben die Redakteure gewisser Blätter sogar Fußball-Sachverstand und konnten uns etwas über unsere Gegner beibringen, was wir selbst noch nicht wussten. Auf diese Weise körperlich und geistig gestärkt machten wir uns wieder auf den Weg.
Es folgte ein weiterer Stopp bei dem der Tank des Bully’s aufgefüllt wurde und einer unserer TV-Stars sich eine Sonnenbrille kaufte, um nicht von seinen Fans erkannt zu werden und halbwegs so cool zu sein wie Tille mit seiner Mega-Sonnenbrille.
Keine 40 km vor dem Ziel dann die letzte Pause. Bei schönstem Sonnenschein hatte sich mein Beifahrer Coco nach 3-fachen Schüttelbier entschieden seine Jeans zur Seite zu legen und „oben“ und „unten“ kurzen Arm zu tragen. Ich sag nur du kannst es tragen steht dir einfach. Zitate möchte ich jetzt nicht bringen, sonst müsste ich den Zugriff auf diese Seite auf nächtliche Stunden eingrenzen, was und den einen oder anderen Leser kosten dürfte.
Am Borrussiapark angekommen war die Parkplatzsuche dann ein wenig schwieriger. Am ersten Parkplatz wurden wir abgewiesen. Also suchte ich weiter nach einem adäquaten Stellplatz für unser Gefährt. Geholfen haben mir dann zwei Beamtinnen der berittenen Polizei, die uns an Kollegen vermittelten deren Aufgabe für die nächsten 5 Minuten es dann war uns zum sog. Gästeparkplatz zu eskortieren. Vielen Dank noch einmal dafür an die charmanten Polizisten.
Der Gästeparkplatz entpuppte sich dann zwar auf Grund seiner Umzäunung als eine Art Gefängnis, aber wann kann man schon in unmittelbarer Nähe des Stadions parken und bekommt dann auch noch einen bewachten Parkplatz. Wirklich nett, war das wir grillen durften, es jede Menge Platz für die kleinen zum Spielen gab (siehe Fotos) und das man mal wieder viele nette neue Leute kennen lernen durfte, wie zum Beispiel die HSV Fans aus Düdenbüttel.
Wann immer Markus die Blicke anderer Fans für Mitleid hielt, bedachte er sie mit seinem neuen Gesang: „WIR sind Problem-Fans und IHR NICHT! Es wurde ein wenig weiter getrunken, gegrillt und gechillt, bis wir schließlich um 14:30 Uhr in unseren Block gingen.
Für mich war es schon ein kleines Wunder, dass alle rein durften, aber soooooo voll waren wir ja auch wieder nicht. ODER?
Über das Spiel, die Pyro-Aktionen mancher Chaoten und den letztendlichen Verlauf der ganzen 90 Minuten möchte ich mich hier nicht äußern, da es das Einzige war, was mir an diesem Tag keine Freude bereitete.
Als sich hinterher alle für die Rücktour aufraffen konnten machten wir uns auf den Heimweg.
Leider konnte ich an einer Stelle nicht der vom Navi vorgeschlagenen Route folgen und so gab es für uns noch eine kleine Stadtrundfahrt durch verschiedene Ruhrpott-Metropolen.
Auf irgendeinem Parkplatz im Pott gab es dann die erste Pinkelpause der Rückfahrt. Wir zogen durch unsere charmante Art und die aus dem Bus purzelnden leeren Kornflaschen sogleich die Blicke der übrigen Rastenden auf uns, aber was soll‘s Auswärts kennt einen ja eh keine Sau…
Außer vielleicht BMG-Fans die aus Stemmen kommen und ebenfalls gen Süden gefahren sind, aber die hatten wir bereits auf dem Hinweg in einer Baustelle getroffen und sollten sie erst eine Rast später wieder sehen. Diese besagte Rast fand dann in der Nähe von Münster statt. Dort kaufte TM für alle Mitreisenden einen Schlummer-Trunk, den sog. Jägermeister. Nachdem dieser verzehrt war träumten meine Mitreisenden von kommenden Siegen und ich konnte mich ganz und gar aufs Fahren konzentrieren.
Um ca. 22:30 Uhr verließen wir die Autobahn in Bockel und ich brachte meine Mitstreiter einen nach dem anderen nach Hause. Für mich war die Fahrt dann um kurz vor 23:00 Uhr vorbei.
Es hat insgesamt sehr viel Spaß gemacht. Leider hat der HSV an diesem Tag zu wenig gezeigt, so dass es mit dem Klassenerhalt ganz ganz schwer werden dürfte.
Der Bully lief gut und es war eine tolle Truppe mit der ich zusammen reisen durfte. Da freut man sich doch schon gleich wieder auf den nächsten Spieltag, wenn es noch mal wieder heißt: NUR DER HSV!
In diesem Sinne macht‘s gut und betet für den Klassenerhalt. Euer Cord.

P.S.: Wer schon mal nach einer Auswärtsfahrt den Bully sauber machen durfte weiß warum bei uns Auswärtz doppelt zählt.