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Endlich gab es mal ein Freitag-Abend-Heimspiel. Super Sache dachte ich mir, da kommen bestimmt alle Bully-Mitglieder gern mit. Dem war aber leider nicht so, denn außer Thomas „Coco“ Meyer und mir wollte doch tatsächlich keiner der Stammbesetzung mit dem Bully nach Hamburg reisen. Da Coco schon gefühlte 15 mal in dieser Saison gefahren ist, war mir klar welches Los ich gezogen habe. Aber auf Grund der extrem schlechten Witterunsverhältnisse hatte Coco Mitleid mit mir und hat erneut das Steuer übernommen. Tausend Dank.
Los gings dann pünktlich um 17.00 Uhr. Mit an Bord waren dann neben uns beiden Marina, Nicole, Andrea und wieder einmal Kai. Ich glaub der Kai hat so langsam stark gefallen an unserem Bully gefunden und man munkelt das er in dieser Saison schon öfter mit uns zum HSV gefahren ist als einige unseres Bully-Teams. Da genug Glühwein und Apfelpunsch an Bord war konnten wir auch direkt ohne großen Zwischenstopp nach Hamburg durchgleiten. Diese Fahrt wird wohl als eine der längsten Fahrten zu Heimspielen in die Geschichte eingehen. Wir haben sage und schreibe 1,5 Stunden benötigt (obwohl kein Stau war) um das Ziel zu erreichen. Hier hat uns dann die Behrens-Bande auch netterweise einen Parkplatz freigehalten.
Zum Spielverlauf schreibe ich wie immer nicht so viel. Der HSV war in meinen Augen die klar bessere Mannschaft und hat sich leider ein dummes Gegentor gefangen. Im Moment hat man das Gefühl, dass sich einfach zu häufig individuelle Fehler einschleichen. Zum Glück gabs dann aber noch mit dem Abpfiff das mehr als verdiente Ausgleichtor durch Troche. Naja wenigstens einen Punkt geholt. Das einzig Gute an der Sache ist wohl, dass der grüne Verein von der Weser an diesem Wochenende gar keinen Punkt mehr geholt hat und wir somit unseren Abstand zu denen um einen weiteren Punkt ausbauen konnten.
Die Rückfahrt verlief dann auch ziemlich unspektakulär. War halt nur ziemlich glatt. Kai hatte natürlich noch nicht genug und wurde dann von uns noch in der Disco in Scheeßel rumgefahren. Ich konnte dann so gegen 1.00 Uhr nachts mein trautes Heim betreten.
Das solls auch schon gewesen sein.
Nocheinmal herzlichen Dank an den unermüdlichen Driver Coco.
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