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Nach einigen Spielen Enthaltsamkeit war es am 05. Dezember wieder so weit, ich konnte mit dem Rest unserer verschworenen Gemeinschaft (Carsten, Markus, Stefan, Jens, Hartwig und Thomas) im Bully nach Hamburg fahren. Zum ersten Mal in dieser noch „jungen“ Saison war ich an diesem Tag mit Fahren dran. Daher hatte ich den Auftrag den Rest unserer Schwarz-Weiß-Blauen Fahrgemeinschaft mit dem Bully am E-Hof abzuholen. Also begab ich mich überpünktlich um 11:30 Uhr zu unserem Bully, den Hartwig mir dankenswerter Weise schon am Vortag vorbei gebracht hatte. Kaum schnurrte der Motar da stand auch schon mein lieber Nachbar Steven am Zaun. Also bin ich noch mal raus aus dem Bus und habe gefragt wie ich ihm helfen könnte. Was soll ich sagen, es gab tatsächlich was zu helfen, seine Autobatterie hatte Angst vor dem nahenden Winter bekommen und lieferte nicht mehr ausreichend Strom zum Starten des Motors. Also noch schnell Überbrückungskabel gesucht und flink die Karre überbrückt. Das hat nur leider nichts geholfen. Also habe ich ihm auch noch mein Ladegerät in die Hand gedrückt und bin mit etwas Verspätung gen Hofkoh aufgerochen um Witten abzuholen. Der wartete bei meiner Ankunft auch schon sehnsüchtig an der Tür und so konnten wir schnell wie der Wind zum E-Hof weiter fahren. Hier stieg fast der komplette der Rest unserer Reisegruppe zu. Da Schöni leider nicht mit konnte, gab es noch einen Kleinen Abstecher zum Bargel, wo ich Gerrit Bartels eingesammelt habe.
Nachdem es inzwischen schon 12:40 Uhr war wollte ich natürlich schnell weiter Richtung Hamburg, aber das sollte irgendwie nicht sein, denn meine schon leicht alkoholisierten Mitfahrer mussten in Sittensen beim REWE erst einmal Cola bunkern. Da beschlich mich so langsam das Gefühl, das an diesem Tag irgendetwas nicht stimmt. Dies Gefühl sollte sich auf dem REWE – Parkplatz noch verstärken, da Coco ewig brauchte, um seine Cola zu bezahlen (gefühlte 3 Stunden… / ihr wisst schon was ich meine). Als er endlich mit Hartwig zurück am Bully war hat er sich tierisch über die „Dame“ aufgeregt, die vor ihm an der Kasse war. Sie hatte nämlich seine Verspätung zu verantworten. Da sie wohl zu Kassiererin gesagt haben soll: „Kann es sein, dass da was nicht Stimm? Die Kartoffeln sind doch heute im Angebot!“ Genau es stimmt was nicht! Das fiel uns und Coco ganz besonders auf, als wir besagte Dame ihren Einkauf in ihre nagelneue A-Klasse räumen sahen. Sich nen dicken Schlitten leisten, aber gleichzeitig die Kassiererin wegen 26,5 Cent in die Verzweiflung treiben, die diese nur mühselig ausbongen konnte. Schönen Dank noch mal (Die ausgesprochenen Flüche meiner Mitfahrer möchte ich hier nicht wieder geben, das Ganze war so schon schlimm genug grrrr##.).
Also hieß es jetzt für mich mit noch mehr Verspätung rauf auf die Autobahn und flink nach Hamburg. Das klappte auch überraschend gut und so trafen wir bei bestem Hamburger Schietwetter am Parkplatz ein. Die Jungs haben dann noch den einen oder anderen verzehrt und wir sind dann schließlich eine ¾ Stunde vor Anpfiff in den Block gegangen. Zum Spiel das ja bekanntlich eine Nullnummer war möchte ich eigentlich nur anmerken, das da mal wieder so einiges komisch war, was der Gelbe Vogel auf dem Rasen geträllert hat, aber so ist das wohl jetzt, wo Bibo mit seiner Sesamstraße nach Hamburg gezogen ist. Sei es drum, in einer anderen Saison hätten wir so ein Spiel auch locker verloren und so verließ ich das Stadion zwar mit dem Gefühl, dass da was 90 Minuten lang nicht stimmte, aber ein Pünktchen ist immer noch besser als nix.
Übrigens, woran merkt man noch das was nicht stimmt? Daran, dass man beim Heimspiel im Gästeblock kaum Fans sieht (es waren nur gefühlte 2000 Hoffenheimer da). Tja Herr Hopp richtige Fans kann man sich für Geld zum Glück noch nicht kaufen, aber ich bin mir sicher da arbeiten sie auch schon dran, in ihrem Hoppenheimer Dorfverein.
Zurück am Bus war das Wetter immer noch nicht besser und so sind wir zügig zurück nach Elsdorf gefahren wo wir alle am E-Hof ausstiegen und selbigen zusammen betreten wollten. Ich war gerade durch die Tür und da war es wieder! Das Gefühl, dass etwas nicht stimmt! Wo war Gerrit? Er war weg, verschwunden! Scheinbar war ihm das Wetter oder was auch immer aufs Gemüt geschlagen. Also waren wir nur noch zu siebt. Der Rest meiner dem Alkohol recht stark zusprechenden Reisegruppe orderte erst einmal Getränke. Selbst bin ich auf Grund des Ergebnisses unseres Heimspiels auch bei 0,0 % geblieben und habe mir lieber ne Cola kommen lassen. Zu der ich mir inspiriert von den Gästen auf dem Saal (es hatten sich dort ein paar Jäger nach erfolgreicher Treibjagd versammelt), ein deftiges Jägerschnitzel kommen ließ. Markus soll die Jäger noch mit einer musikalischen Einlage begeistert haben. Doch davon habe ich nichts mitgekommen und daher ist das mit dem Fuchs und der Gans eh nur hören sagen.
Es stießen dann noch Rüdiger und Siggi zu unserer illustren Runde und ich machte mich nach dem Verzehr meines Essens auf den Heimweg. Da ich inzwischen zu der Einsicht gekommen war, dass die Anderen uneinholbar weit davon gezogen waren. So muss es auch Stefan ergangen sein, da ich ihn auf dem Weg gleich mit nach Hause nehmen durfte.
Als ich dann daheim den Tag Revue passieren ließ, war es noch nicht ganz Weg das Gefühl, das da was nicht stimmt, aber was soll’s, morgen ist ja auch noch ein Tag und die blöden Bremer müssen es erst mal besser machen als der GROSSE HSV (das haben sie dann ja bekanntlich nicht hähä…). Also war es wie soll ich sagen am Sonntag verschwunden, dieses blöde Gefühl und ich hoffe es kommt nicht so schnell wieder.
In diesem Sinne NUR DER HSV und bis zur nächsten Fahrt alles Gute, Euer Cord.
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