Grusel-Kick am Samstag Nachmittag

von Cord Behrens

HSVWir schreiben den 05.11.2016 der HSV hat den BvB zu Gast, uns Uwe will mit uns im Stadion seinen Geburtstag feiern und irgendwie hat die Mannschaft immer noch nicht mitbekommen, das die Saison 2016/17 bereits seit 9 Spieltagen läuft...

 

Doch erst einmal zu Situation in und um unseren Bus. Im Vorfeld dieses denkwürdigen Spieltages hagelte es Absagen ohne Ende. So ziemlich alle hatten was besseres vor als mit mit als Fahrer nach Hamburg zu fahren und den Nachmittag im Volksparkstadion zu verbringen. Von der Stammbesatzung waren lediglich Steven und ich an Bord. Als Mitfahrer konnte ich lediglich Janik Gerken und Fabian Schmidt aus Elsdorf gewinnen. Unser Kader war somit äußerst dünn besetzt, wenn man so will.

 

Nichts desto trotz sind wir pünktlich um 12:15 Uhr los gefahren und ohne dass es groß was zu berichten gäbe pünktlichst am Volkspark eingetroffen. Steven und unsere zwei Gäste haben sich bevor wir ins Stadion gingen gut mit dem Verzehr von Alkoholika auf das was kommen sollte vorbereitet. Das Stadion war prall gefüllt mit Menschen die sich auf ein schönes Spiel freuten. Vorab haben wir alle gemeinsam für Uwe Seeler ein Geburtstagsständchen geträllert und dann ging die Partie endlich los.

 

Wir sahen als erstes eine Offensiv - Aktion von Lasogga und dann brach der Schwarz-Gelbe-Zauber Fußball über den HSV herein. Aubameyang netzte bereits in der 4. Minute zum 1:0 für die Gäste ein. In der 22. Minuet erhöhte eben dieser dann nach einem Katastrophen-Rückpass von Djourou auf 2:0. Dies war der Zeitpunkt an dem sich die resten HSV-Fans abwandten und das Stadion verließen. Ihnen sollten nach dem 3:0 durch, wer errät es? GENAU: Aubameyang mit erneuter Vorarbeit durch den HSV bereits in der 27. Minute weitere Fans folgen.

 

Ziemlich niedergeschlagen standen wir in der Kurve und mussten uns zu allem Überfluss auch noch vom "Clown vom Zaun" beschimpfen lassen, unser Support wäre Schuld an der schlechten Leistung der Hamburger Spieler. In der zweiten Halbzeit machte Aubameyang da weiter wo er vorher aufgehört hatte und erhöhte auf 4:0. Dann endlich begann so ab ca. Minute 50 auch der HSV Fußball zu spielen! Unglaublich aber war: Müller verkürzte in Minute 55 auf 1:4. Schade das unsere Gäste das nicht mehr mitbekamen. Janik hatte sich kurz vorher mit den folgenden Worten von Steven und mir verabschiedet: Sorry Jungs, aber das ist so grausam, dass es nicht einmal als Werder Fan Spaß macht sich sowas anzusehen.

 

Gregorisch erzielte dann in der 60 Minute einen weiteren Treffer für den HSV, der jedoch leider nicht gewertet wurde. ..

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Nicht nur Fussball & Dosenbier

von Jens Behrens

Ich möchte an dieser Stelle mit etwas anderem beginnen als sonst:

Bernd GerkenIn der Nacht von Samstag 15. auf Sonntag 16. Oktober verstarb bei einem tragischen Unfall Bernd Gerken. Er ist nicht nur mein Kollege aus Soltau gewesen sondern ein Freund und Leidensgenosse unseres HSV. Einen großen Teil seiner Freizeit widmete er dem HSV und damit unserem Verein. Als Teil des Fanklubs "Der Nord hebt ab / DNHA" organisierte er Ausflüge mit Kids und wendete viel Zeit und Energie für die schwarz-weiß-blauen Farben auf. Mit dem Heimspiel gegen Frankfurt bleibt sein Platz in der Kurve nun leer. Keine Busfahrten ins Stadion, keine Bootstour von Hohnstorf und keine Urlaubsreise zum Saisonvorbereitungs-Trainingslager - alles vorbei und Geschichte...


Ich möchte hier mal zum Ausdruck bringen, wie schade ich es finde, dass solche Menschen bei unserem HSV unerwähnt bleiben und damit sang- und klanglos von uns gehen, ohne dass jemals groß Notiz von Ihnen genommen wäre. Dabei sind es in meinen Augen doch gerade diese Menschen, die unseren Verein über Wasser halten. Denn sie bringen Kinderaugen zum Leuchten, lassen uns und andere gemeinsam einzigartige Momente erleben und führen den "großen" HSV hinaus auf's Land, in die verschiedensten Regionen und entferntesten Teile der Republik - manchmal sogar darüber hinaus in die große weite Welt.


Nicht die Spieler, Trainer, Funktionäre - nein die Basis sorgt dafür, dass der HSV lebt und seine Identität behält. Ich verneige mich deshalb in stillem Gedenken vor Bernd und wünsche ihm, dass er einen guten Platz da oben hat, um mit Hermann Rieger zusammen seinem HSV und seinen Jungs im Volkspark die Daumen drücken zu können. Mein Mitgefühl gilt seinem Sohn, seiner Frau, der Familie, den Freunden und dem Fan-Klub "DNHA".

 

HSV

Thema Fahrtbericht:

Auf Grund der eigentlich zu erwartenden Verkehrslage hatte ich die Abholtour an diesem 21. Oktober 2016 für 16.15 Uhr angesetzt. Und damit ging es über unseren Hamburger Feuerteufel zu unserem Brillenträger aus "Hof ihm sein Koh" und zum Zevener Alkohol-Dealer TM. Nach kurzem Plausch mit den Zevener Feuerwehrkameraden, die gerade dabei waren, ihren diesjährigen Laternenumzug vorzubereiten führte uns der Weg zum Heizungsraum nach Hatzte (Markus musste sich wohl vor Fahrtbeginn noch ein wenig aufwärmen) und dann ging es noch zurück nach Elsdorf,wo wir Cord und Steffi einsammelten. Kurz nach 17.00 Uhr waren wir schließlich auf der A1 Richtung "schönste Stadt der Welt", wo wir entgegen früherer Fahrten ohne technische Probleme um 18.15 Uhr auch unseren Parkplatz erreichten. Die Verkehrslage gestaltete sich doch wesentlich entspannter als gedacht. Das Wetter hielt sich sprichwörtlich bedeckt und nur vereinzelt tröpfelte es ein wenig aus dem Himmelsgrau heraus. So hatten alle genug Zeit für die ein oder andere Kaltschorle. Vielleicht hätten wir sogar noch länger beim Bully bleiben sollen, denn im Stadion durfte Markus feststellen, dass statt Köpi Bitburger ausgeschenkt wird.Das Spiel war im Nachhinein wohl genauso schlecht wie das Bier. Egal - unsere Leute waren mit Gerstensaft ausreichend versorgt. Nahezu jeder hatte sein "Täschchen" dabei.

 

In den ersten 45 Minuten war ich eigentlich noch ganz hoffnungsfroh, trotz der Verletztenmisere mit einem halbwegs akzeptablen Ergebnis die Rückfahrt antreten zu können. Das änderte sich bekanntlichschlagartig in der zweiten Halbzeit. Diekmeiers "Blackout" und die hieraus resultierende Unordnung führten schließlich in das Total-Versagen der Hamburger Millionäre. Aber auch der Trainer muss sich in meinen Augen bei den Wechseln mal hinterfragen. Nicht Halilovic sondern insbesondere die "Flügelzangen" Kostic und Müller war ein Totalausfall. Keine Power, keine Offensiv-Aktionen und erst recht kein Durchsetzungsvermögen. Somit konnte Halilovic gar keine Raumgewinne machen und es konnten auch keine Bälle in die Sturmspitze gelangen. Der (verletzungsbedingte) Wechselvon Waldi für Spahic grenzte dann schon an einer Kamikaze-Taktik. Warum in Unterzahl nicht Sakai kommt - das muss man mir erst mal erklären! Das Unheil nahm jedenfalls seinen Lauf. Mit jeder Aktion wuchs der Frust in der Kurve. Bierbecher flogen und der Anhang tobte. Es kam zu ersten Scharmützeln im Bereich 24a und sprichwörtlich um ein Haar wäre wohl ein Rastalocken-Träger seiner Haarpracht entledigt worden..."Ruhig Brauner!" brrrr

 

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Das Abschiedsspiel

von Steven Huber

HSVTja nun möchte ich noch fix einen kurzen Bericht zum letzten Heimspiel abliefern. Für unsere Mannschaft lief es ja bis jetzt nicht so doll. Und die Spatzen pfiffen es schon von den Dächern. Der Bruno wird wohl in den Urlaub beordert werden. Überraschen wird es wohl nicht.

 

 

Auf die Reise machten sich Coco, Tille und ich von der Stammbesatzung. Der Rest hatte Termin oder wollte sich eine zweistellige Niederlage der unseren nicht antun. Als Gäste waren Malte, Christof und Steffi mit ihrem Erziehungsberechtigten plus Verstärkung unterwegs. Die Abholung lief problemlos und es ging ab auf die Bahn. Bahn ist wohl die perfekte Beschreibung.  In einem 3 Stunden Ritt ging es Richtung Volkspark. Das war schon abenteuerlich. Ein Dank an die Hamburger Verkehrsplaner. Das diese Fahrten nicht ohne Füllung der Blasen stattfinden dürfte jedem klar sein. Also blieb nix anderes über als die Leerung dieser durch gewagte Stunts zu bewerkstelligen.

 

15:05 Uhr wurde der Bully ordnungsgemäß vorm Blumenladen geparkt und die Karten verteilt. Ohne über Los zu gehen würde der Weg ins Stadion angetreten.

 

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Redbull verleiht Flügel Emirates leider nicht

von Cord Behrens

HSV17.09.2016, neue Saison das erste Mal wieder dabei und dann gleich als Fahrer. Eine illustre Gesellschaft konnte ich an diesem Tag im Bully als Mitfahrer begrüßen. Das sind im Einzelnen: Elli unser Mann aus der Politik, der seit dem 11.09. nicht nur im Gemeinderat und dem Samtgemeinderat sitzt, sondern nun auch im Rotenburger Kreistag unsere Interessen vertritt. Steven der BFler aus dem schönen Hamburg. Daniel, Rolf und Fabio Gerken und das Letzte zum Schluß Elli’s - Brämer Kollegen Malte und Sören.

 

Es mag unglaublich klingen, aber dass waren alles Staatsdiener! Beamten Quote 100% das hat es so im Bully auch noch nicht gegeben.

 

Wer jetzt glaubt ich hätte eine einfache Fahrt gehabt der irrt, doch dazu später mehr. Los ging es um 12:30 Uhr in Elsdorf. Da ich alle Gäste in Elsdorf einsammeln konnte ging es gleich ab auf die BAB A1. Steven zeigt dann sein gutes Näschen, als er um einen Boxenstop an der BAB A1 Raststätte Ostetal Süd bat. Er ging Fluppen holen und Fabio bemerkte, das unser Gefährt verbrannt roch. Bei Öffnen der Motorhaube stieg dann auch tatsächlich Rauch auf!

 

Der vermeintliche Motorschaden stellte sich zum Glück doch nur als verkohlte Dämmung heraus. Nachdem sie entfernt war konnten wir unsere Fahrt unbeschadet fortsetzen.

 

Ohne Stau gelangten wir zügig zu unserem Stamm-Parkplatz, einzig störend waren die Werder – Bremen Gesänge der Gäste die uns Elli eingebrockt hatte.

 

Vor dem Spiel wurde wie immer noch kräftig gepichelt und dann ging es endlich in den Block. Der HSV zeigte über 60 Minuten ein gar nicht mal so schlechtes Spiel. Hätte in der 45. Minute durch Hunt in Führung gehen können / MÜSSEN!

 

Leider läutete dann ein Elfmeter in der 66. Minute den Niedergang ein. Nach dem Elfmeter Tor gab sich unsere Mannschaft auf kassierte noch ein Freistoß-Tor (72.), ein Konter-Tor (77.) und einen weiteren Treffer in der Nachspielzeit (90.+1). Insgesamt eine bittere Niederlage. Die wenig Hoffnung für die Zukunft macht.

 

So ging es dann mal wieder mit einer Niederlage im Gepäck auf den Weg zurück nach Elsdorf. Wer dachte es hat sich etwas geändert seit der letzten Saison, der wurde an diesem Tag einmal mehr eines Besseren belehrt.

 

Es wäre schön, wenn der HSV die nächsten Spiele erfolgreicher gestalten könnte.

 

Nun zur Rückfahrt hier haben die Beamten aus ROW alles gegeben und so richtig rumgesaut war echt alles andere als schön. Highlight das Bier das bei Dito partout in Steven‘s Becher sollte und überall im Bus und auf Steven's Hose war nur nicht im besagten Becher und es war nicht Steven der das "Loch" nicht mehr traf...

 

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Erstes Spiel in der neuen Saision, leider nur ein 1-1

von Sven Tille

HSVWir schreiben den 27.08.2016. Endlich wieder Bundesliga, endlich wieder HSV, endlich wieder Volkspark!!!! Heute ging es gegen Ingolstadt.

Um kurz vor 12:00 Uhr begann unsere erste Bully-Fahrt der Saison 16/17. als ich Thomas abholte, ahnte noch keiner von uns, was es schon in Elsdorf für ein hin- und her werden würde. Also eben fix den Thomas eingeladen, ab zu Habermanns, wo Ela heute mitkam. Anschließend zu Christian Heidrich wo zeitgleich Nina Behrens einstig. Gar weit von Heidi weg viel Ela auf, das sie die Supporteskarte vom HSV anstatt die Dauerkarte mitgenommen hatte. Also: einmal umdrehen und Karte tauschen. Weiter geht's (Nagut zumindest ein Stück weit). An der Kreuzung bei Meyer in Elsdorf bemerkte Ela das sie ihre Jacke nicht finden kann...

Naja was soll's den weg kannte ich nun ja schon. Wieder zu Habermanns ihre Jacke holen.

 

 

Jetzt konnten wir unseren weiteren weg fortführen, der uns zu Steffi Simons führte. Anschließend wurde Hubi eingesammelt. Von dort aus ging es Richtung Sittensen, wo wir unseren letzen Gast Nadja Knobel begrüßen durften. Endlich ging es auf die Bahn Richtung Hamburg. Die Mädels tranken fleißig ihren Hugo und ihren Sekt, die Jungs tranken ihre Gerstensaftschorle und für Michaels Fahrer blieb am heutigen Tage nur Wasser mit Fruchtgeschmack übrig. Die Stimmung im Bully war prächtig. Bei unserem Parkplatz packten wir bei aller besten Wetter die Tische und Bänke aus und setzten uns in die brüllend heiße Sonne.

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