Kölner am Boden.....

von Markus Anstipp

HSV

Am 7.2.17 ab 16 Uhr hielten sich Sven, Steven, Paul, Daniela, Sabine und Dirk bereit um mit mir einen weiteren Schritt Richtung Berlin zumachen. Um 15:55 Uhr stieg Sven in den Bus und um 17 Uhr stiegen alle bei unserem Lieblings-Gärtner in Hamburg aus.

 

Dann noch eben ein Bier auf ein schönes Spiel und pünktlich eine Stunde vor Spielbeginn machten wir uns Richtung Stadion auf. Am Stadion angekommen kamen auch schon die Kölner, die von unserem hiesigen Reiterverein begleitet wurden. Nach dem wir im Block waren ging es auch schon los. Die Mannschaften machten sich warm und man konnte schon grob erahnen das Herr Gisdol die Mannschaft ein wenig umgestellt hatte. Nach dem wir mit Lotto „Hamburg meine Perle“ gesungen haben ging es los... Anpfiff...

 

Zum Spiel:
Eins mal vorweg... Die Kölner lagen mehr am Boden und heulten rum als Fussball zuspielen. Aber so ist das nun mal beim Fussball - wer nicht spielen kann versucht es anders Chancen zu bekommen. Und der Schiri sprang auch oft drauf an...


So kam es das Kessler in der 5. Minute patzte und Jung zum 1:0 abstaubte..
Nach der 31. Minute kam das erste mal ein Schuß von den Kölnern aufs Tor von Adler, der aber übers Tor flog.
35. Min: Modeste bedient Rudnevs in zentraler Position am HSV-Strafraum, Djourou spitzt dazwischen und luchst dem ehemaligen Hamburger die Kugel ab.


Zur Halbzeit stand es 1:0 und das auch verdient
51. Min und 53. Min Gelbe Karte für Walace und Kostic bei anderen Mannschaften aus der Bundesliga wäre es keine Gelbe Karte gewesen. Nun wurden die Kölner nervös ,stellten die Mannschaft um und wechselten gleich doppelt.
74. Min beinahe das 2:0! Waldschmidt visiert aus halblinker Position per Flachschuss das lange Eck an - und trifft den Pfosten.


Und dann 75. Min 2:0! Olkowski spielt im Mittelfeld einen Fehlpass - in die Füße von Wood. Der Angreifer sprintet durchs Mittelfeld, spielt einen Doppelpass mit Jung, kreuzt am FC-Strafraum den Laufweg von Sörensen, bleibt vor Kessler cool - und schiebt flach ein.


Dann wechselten auch wir. Waldschmidt ging nach sehr guter Leistung und Diekmeier kam und auch Jung durfte nun mit Papadopoulus wechseln. Papadopoulus sowie auch Diekmeier hatten große Chancen.

 

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HSV : Leverkusen vom 03.02.2017

von Carsten Habermann

HSV

Freitag Abend 22:18 im Volksparkstadion…alle HSV Fans liegen sich in den Armen, die Haare und Klamotten riechen extrem nach Bier und alle wissen….MAN WAR DAS WICHTIG!!!

Was war passiert? Durch die zwei Niederlagen im Januar gegen Wolfsburg und die desaströse Vorstellung in Ingolstadt hatte sich unser HSV mal wieder im Tabellenkeller wieder gefunden.


Um den Abstand zu der verbotenen Stadt und den anderen „Kriesen-Clubs“ nicht größer werden zu lassen, war es zwingend notwendig im heimischen Volkspark Punkte gegen den Champions Leaque Teilnehmer Leverkusen einzufahren.


Unser Hass-Freund Hakan hatte sich einen Tag vorm Spiel mehr oder weniger selbst aus der Saison genommen (Sperre für 4 Monate wegen Vertragsbruch). Auch Chicharito war verletzt, was aber nicht dafür sprach, dass dies einen entscheidenden Vorteil für den HSV bedeutet hätte….nein, dafür ist der HSV derzeit viel zu anfällig/unbeständig in seinen Leistungen.


In der ersten Halbzeit war das Spiel sehr verfahren…viele Fehlpässe, viel klein-klein, aber halt auch keine große Chance für den Pillen-Club.


Mit einem gefühlt ordentlichen 0:0 ging es es dann in die Zweite Halbzeit, die deutlich agiler los gehen sollte. Zwei Großchancen vom HSV (Wood traf das Lattenkreuz) standen schon nach 5 Minuten zu Buche und der HSV nahm das Heft des Handels immer mehr in die Hand.


Der tabellarische Unterschied war nicht zu erkennen und der HSV bemühte sich aus der sicheren Abwehr (Papa + Mavraj – die Jungs haben echt Spaß gemacht) heraus Akzente nach vorne zu setzen. Es war dann die 76. Minute als Papadopoulos nach Flanke von Müller herrlich den Ball ins lange Eck unterbrachte. Die Freude war riesig. Es lag soooo viel Bier wie schon lange nicht mehr in der Luft.

 

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Fahrtbericht Hamburg SV vs. SpVgg. Delmenhorst am 26.11.2016

von Hartwig Meyer

HSV

Hallo liebe Fußballfreunde, es ist wieder soweit Samstag, 26.11.2016 zum traditionellen Spielbeginn um 15.30 Uhr, steigt das Derby gegen den SV Werder Bremen und dazu absoluter Abstiegsk(r)ampf.


Die Tour begann um 11.30 Uhr ab Wehldorf, quasi bin ich als Fahrer losgefahren, um zuerst Sven Tille und Markus Anstipp bei Schigga in Hatzte abzuholen. Die beiden durften dort ein paar extravagante Biersorten probieren, muss wohl ein Genuss gewesen sein, ein Bier mit einen aromatischen Abgang von Schinken zu trinken, voll suuuuuper, Gott sei Dank hat keiner von Beiden einen Brechreiz davon bekommen.


Danach ging es ab nach Elsdorf den Rest einsammeln und zwar Cord, Jens und Didi unseren Edelfan, Steven und die anderen beiden Gastfahrer stießen in Hamburg auf uns zu.

 


Mit guter Laune ging es ab auf die BAB 1 Richtung Volkspark, lief alles gut lt. Uhrzeit wären wir ja schon um 12.30 Uhr auf unseren Parkplatz eingetroffen, aber nööö Stau vom Zubringer 261 auf die A7, echt doof so waren wir „erst“ um 13.00 Uhr da.

Steven und Christian + Sohn kamen gegen 14.00 Uhr zu uns.

Die Lüneburger Freunde kamen auch wie gewohnt bei uns vorbei, aber das coolste kam ja noch, unser Promi Markus Anstipp hatte eine Art Autogrammstunde, ein Fan von Ihm, Markus hat ja beim Fantauschprojekt von Sport 1 teilgenommen, kam auf Ihn zu und war glücklich vor Freunde, dass er zusammen mit Markus ein Foto machen konnte. Ich sag Euch bald nix mit Sport 1, bald wird Markus in eine Talkshow eingeladen, minimum RTL 2.
Gegen 14.30 Uhr machten wir uns auf den Weg in den Block, vorbei an den Grün/weissen aus Bremen. Die Spannung war ja schon hoch, ging ja um was, zum Einen das direkte Duell zwischen HSV und SVW und zum Anderen, konnte die Partie auch etwas wegweisend sein.

 

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Grusel-Kick am Samstag Nachmittag

von Cord Behrens

HSVWir schreiben den 05.11.2016 der HSV hat den BvB zu Gast, uns Uwe will mit uns im Stadion seinen Geburtstag feiern und irgendwie hat die Mannschaft immer noch nicht mitbekommen, das die Saison 2016/17 bereits seit 9 Spieltagen läuft...

 

Doch erst einmal zu Situation in und um unseren Bus. Im Vorfeld dieses denkwürdigen Spieltages hagelte es Absagen ohne Ende. So ziemlich alle hatten was besseres vor als mit mit als Fahrer nach Hamburg zu fahren und den Nachmittag im Volksparkstadion zu verbringen. Von der Stammbesatzung waren lediglich Steven und ich an Bord. Als Mitfahrer konnte ich lediglich Janik Gerken und Fabian Schmidt aus Elsdorf gewinnen. Unser Kader war somit äußerst dünn besetzt, wenn man so will.

 

Nichts desto trotz sind wir pünktlich um 12:15 Uhr los gefahren und ohne dass es groß was zu berichten gäbe pünktlichst am Volkspark eingetroffen. Steven und unsere zwei Gäste haben sich bevor wir ins Stadion gingen gut mit dem Verzehr von Alkoholika auf das was kommen sollte vorbereitet. Das Stadion war prall gefüllt mit Menschen die sich auf ein schönes Spiel freuten. Vorab haben wir alle gemeinsam für Uwe Seeler ein Geburtstagsständchen geträllert und dann ging die Partie endlich los.

 

Wir sahen als erstes eine Offensiv - Aktion von Lasogga und dann brach der Schwarz-Gelbe-Zauber Fußball über den HSV herein. Aubameyang netzte bereits in der 4. Minute zum 1:0 für die Gäste ein. In der 22. Minuet erhöhte eben dieser dann nach einem Katastrophen-Rückpass von Djourou auf 2:0. Dies war der Zeitpunkt an dem sich die resten HSV-Fans abwandten und das Stadion verließen. Ihnen sollten nach dem 3:0 durch, wer errät es? GENAU: Aubameyang mit erneuter Vorarbeit durch den HSV bereits in der 27. Minute weitere Fans folgen.

 

Ziemlich niedergeschlagen standen wir in der Kurve und mussten uns zu allem Überfluss auch noch vom "Clown vom Zaun" beschimpfen lassen, unser Support wäre Schuld an der schlechten Leistung der Hamburger Spieler. In der zweiten Halbzeit machte Aubameyang da weiter wo er vorher aufgehört hatte und erhöhte auf 4:0. Dann endlich begann so ab ca. Minute 50 auch der HSV Fußball zu spielen! Unglaublich aber war: Müller verkürzte in Minute 55 auf 1:4. Schade das unsere Gäste das nicht mehr mitbekamen. Janik hatte sich kurz vorher mit den folgenden Worten von Steven und mir verabschiedet: Sorry Jungs, aber das ist so grausam, dass es nicht einmal als Werder Fan Spaß macht sich sowas anzusehen.

 

Gregorisch erzielte dann in der 60 Minute einen weiteren Treffer für den HSV, der jedoch leider nicht gewertet wurde. ..

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Nicht nur Fussball & Dosenbier

von Jens Behrens

Ich möchte an dieser Stelle mit etwas anderem beginnen als sonst:

Bernd GerkenIn der Nacht von Samstag 15. auf Sonntag 16. Oktober verstarb bei einem tragischen Unfall Bernd Gerken. Er ist nicht nur mein Kollege aus Soltau gewesen sondern ein Freund und Leidensgenosse unseres HSV. Einen großen Teil seiner Freizeit widmete er dem HSV und damit unserem Verein. Als Teil des Fanklubs "Der Nord hebt ab / DNHA" organisierte er Ausflüge mit Kids und wendete viel Zeit und Energie für die schwarz-weiß-blauen Farben auf. Mit dem Heimspiel gegen Frankfurt bleibt sein Platz in der Kurve nun leer. Keine Busfahrten ins Stadion, keine Bootstour von Hohnstorf und keine Urlaubsreise zum Saisonvorbereitungs-Trainingslager - alles vorbei und Geschichte...


Ich möchte hier mal zum Ausdruck bringen, wie schade ich es finde, dass solche Menschen bei unserem HSV unerwähnt bleiben und damit sang- und klanglos von uns gehen, ohne dass jemals groß Notiz von Ihnen genommen wäre. Dabei sind es in meinen Augen doch gerade diese Menschen, die unseren Verein über Wasser halten. Denn sie bringen Kinderaugen zum Leuchten, lassen uns und andere gemeinsam einzigartige Momente erleben und führen den "großen" HSV hinaus auf's Land, in die verschiedensten Regionen und entferntesten Teile der Republik - manchmal sogar darüber hinaus in die große weite Welt.


Nicht die Spieler, Trainer, Funktionäre - nein die Basis sorgt dafür, dass der HSV lebt und seine Identität behält. Ich verneige mich deshalb in stillem Gedenken vor Bernd und wünsche ihm, dass er einen guten Platz da oben hat, um mit Hermann Rieger zusammen seinem HSV und seinen Jungs im Volkspark die Daumen drücken zu können. Mein Mitgefühl gilt seinem Sohn, seiner Frau, der Familie, den Freunden und dem Fan-Klub "DNHA".

 

HSV

Thema Fahrtbericht:

Auf Grund der eigentlich zu erwartenden Verkehrslage hatte ich die Abholtour an diesem 21. Oktober 2016 für 16.15 Uhr angesetzt. Und damit ging es über unseren Hamburger Feuerteufel zu unserem Brillenträger aus "Hof ihm sein Koh" und zum Zevener Alkohol-Dealer TM. Nach kurzem Plausch mit den Zevener Feuerwehrkameraden, die gerade dabei waren, ihren diesjährigen Laternenumzug vorzubereiten führte uns der Weg zum Heizungsraum nach Hatzte (Markus musste sich wohl vor Fahrtbeginn noch ein wenig aufwärmen) und dann ging es noch zurück nach Elsdorf,wo wir Cord und Steffi einsammelten. Kurz nach 17.00 Uhr waren wir schließlich auf der A1 Richtung "schönste Stadt der Welt", wo wir entgegen früherer Fahrten ohne technische Probleme um 18.15 Uhr auch unseren Parkplatz erreichten. Die Verkehrslage gestaltete sich doch wesentlich entspannter als gedacht. Das Wetter hielt sich sprichwörtlich bedeckt und nur vereinzelt tröpfelte es ein wenig aus dem Himmelsgrau heraus. So hatten alle genug Zeit für die ein oder andere Kaltschorle. Vielleicht hätten wir sogar noch länger beim Bully bleiben sollen, denn im Stadion durfte Markus feststellen, dass statt Köpi Bitburger ausgeschenkt wird.Das Spiel war im Nachhinein wohl genauso schlecht wie das Bier. Egal - unsere Leute waren mit Gerstensaft ausreichend versorgt. Nahezu jeder hatte sein "Täschchen" dabei.

 

In den ersten 45 Minuten war ich eigentlich noch ganz hoffnungsfroh, trotz der Verletztenmisere mit einem halbwegs akzeptablen Ergebnis die Rückfahrt antreten zu können. Das änderte sich bekanntlichschlagartig in der zweiten Halbzeit. Diekmeiers "Blackout" und die hieraus resultierende Unordnung führten schließlich in das Total-Versagen der Hamburger Millionäre. Aber auch der Trainer muss sich in meinen Augen bei den Wechseln mal hinterfragen. Nicht Halilovic sondern insbesondere die "Flügelzangen" Kostic und Müller war ein Totalausfall. Keine Power, keine Offensiv-Aktionen und erst recht kein Durchsetzungsvermögen. Somit konnte Halilovic gar keine Raumgewinne machen und es konnten auch keine Bälle in die Sturmspitze gelangen. Der (verletzungsbedingte) Wechselvon Waldi für Spahic grenzte dann schon an einer Kamikaze-Taktik. Warum in Unterzahl nicht Sakai kommt - das muss man mir erst mal erklären! Das Unheil nahm jedenfalls seinen Lauf. Mit jeder Aktion wuchs der Frust in der Kurve. Bierbecher flogen und der Anhang tobte. Es kam zu ersten Scharmützeln im Bereich 24a und sprichwörtlich um ein Haar wäre wohl ein Rastalocken-Träger seiner Haarpracht entledigt worden..."Ruhig Brauner!" brrrr

 

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